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Umzugsunternehmen Berlin Tempelhof 030 754367390

Für Angehörige geschrieben

Seniorenumzug in Berlin Tempelhof

Meistens liest diese Seite nicht die Person, die umzieht, sondern die Tochter oder der Sohn. Deshalb steht hier, was Sie als Angehörige entscheiden müssen, in welcher Reihenfolge, und was der Umzug kostet: ab 389 € für zwei Zimmer und ab 769 € für drei, jeweils samt Abbau und Aufbau. Gearbeitet wird im Süden des Bezirks, von Neu-Tempelhof bis Lichtenrade.

  • Ein fester Ansprechpartner von der Besichtigung bis zum letzten Karton
  • Aussortieren, Einlagern und Räumen laufen im selben Auftrag
  • Außenlift, wenn die Treppe der Grund für den Umzug war, ab 179 €
  • Ein Zimmer wird zuerst fertig eingerichtet, bevor der Rest hereinkommt
  • Auf Wunsch sprechen wir alles mit Ihnen ab, auch wenn Sie nicht in Berlin wohnen
Ein Umzugshelfer kniet vor einem offenen Karton und wickelt eine Tasse in Packpapier, daneben sitzt eine ältere Frau in ihrem gemusterten Sessel und sieht zu.

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Der Umzug wird selten von der Person geplant, die umzieht

In den allermeisten Fällen ruft bei uns nicht die achtzigjährige Mutter an, sondern die Tochter, die in Hamburg wohnt und drei Wochen Zeit hat. Das ändert die ganze Organisation, und es ist der Grund, warum diese Seite anders aufgebaut ist als die zum gewöhnlichen Wohnungsumzug.

Praktisch heißt das: Es gibt zwei Beteiligte mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Sie als Angehöriger brauchen Planbarkeit, feste Zahlen und einen Ansprechpartner, der zurückruft. Ihre Mutter oder Ihr Vater braucht Zeit, Ruhe und das Gefühl, gefragt zu werden. Wenn beides gegeneinander läuft, wird der Umzugstag anstrengend für alle.

Wir richten uns deshalb auf beides ein. Termine und Zahlen laufen über Sie, auch telefonisch aus einer anderen Stadt. Am Umzugstag selbst sprechen wir mit der Person, die dort wohnt, und nicht über sie hinweg. Was mitkommt, entscheidet sie, nicht das Team.

Ein praktischer Punkt vorab: Klären Sie früh, wer unterschreiben darf. Wenn der Auftrag auf den Namen Ihrer Mutter läuft, Sie aber alles regeln, brauchen wir eine kurze schriftliche Vollmacht. Das ist in zwei Sätzen erledigt und erspart am Umzugstag Rückfragen.

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Vom Haus in die Wohnung: der häufigste Weg im Süden des Bezirks

Lichtenrade hat rund 50.500 Einwohner auf etwa zehn Quadratkilometern und besteht überwiegend aus Ein- und Zweifamilienhäusern mit Garten. In Marienfelde stehen an der Waldsassener Straße und am Pfabener Weg die Einfamilienhäuser der fünfziger und sechziger Jahre. Genau aus diesem Bestand kommt der typische Seniorenumzug in diesem Bezirk: Ein Haus mit Keller, Dachboden, Garage und Schuppen wird gegen eine Zweizimmerwohnung getauscht.

Die entscheidende Zahl ist dabei nicht die Wohnfläche, sondern der Rauminhalt. Ein Haus, das über vierzig Jahre bewohnt wurde, hat selten weniger Hausrat als vier bis fünf Zimmer, auch wenn oben nur noch zwei Räume genutzt werden. Die neue Wohnung fasst davon oft nicht einmal die Hälfte. Wer das erst am Umzugstag merkt, steht mit einem halbvollen Wagen vor einer vollen Wohnung.

Deshalb gehört zum Aufmaß bei uns immer der komplette Rundgang, ausdrücklich mit Keller, Garage, Schuppen und Dachboden. Danach nennen wir drei Mengen: was in die neue Wohnung passt, was sinnvoll eingelagert wird, und was weggeht. Über die letzten beiden lässt sich in Ruhe entscheiden, solange sie eine Zahl haben.

Für das, was nicht mitkommt und trotzdem niemand jetzt schon weggeben will, gibt es das Lager. Ein kleines Abteil kostet ab 9 € am Tag, das mittlere ab 15 € am Tag. Möbel dort abzustellen ist die weitaus häufigere Lösung als der schnelle Entschluss, sie zu verkaufen. Und was wirklich weg soll, räumen wir im selben Auftrag, ab 39 € nach Rauminhalt.

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Der Gegenfall: die Wohnung im dritten Stock einer Mariendorfer Zeile

Der zweite große Fall sieht ganz anders aus. Jemand wohnt seit dreißig Jahren im dritten Obergeschoss einer Zeile südlich von Alt-Mariendorf oder in einem Siedlungsbau der dreißiger Jahre, und irgendwann ist genau diese Treppe der Grund für den Umzug. Die Wohnung ist gut, die Nachbarschaft vertraut, nur die Treppe ist es nicht mehr. Einen Aufzug wird es dort nicht geben: Die Bauordnung verlangt ihn erst über vier oberirdischen Geschossen und schreibt kein Nachrüsten vor.

Diese Umzüge sind mengenmäßig kleiner und handwerklich schwieriger. Die Treppen dieser Bauzeit sind steil, sie wenden, und das Podest in der Kehre ist so knapp bemessen, wie es damals zulässig war. Dazu kommen Schränke, die vor Ort zusammengebaut wurden. Ein Kleiderschrank, der 1990 in Einzelteilen hochgetragen wurde, muss auch wieder in Einzelteilen herunter.

Wo es geht, arbeiten wir mit dem Außenlift, ab 179 € für einen halben Tag samt Bedienung. Die ehrliche Einschränkung dazu: Unser Lift reicht bis ins vierte Geschoss. Steht die Wohnung darüber, etwa in einem der Häuser an der Waldsassener Straße, geht es über den vorhandenen Aufzug oder über die Treppe, und dann steigt der Zeitaufwand deutlich. Sagen Sie uns die Etage bitte gleich beim ersten Anruf, damit wir nicht erst beim Aufmaß umplanen müssen.

Ein weiterer Punkt betrifft den Aufstellplatz. In der Gartenstadt Neu-Tempelhof und in den Wohnstraßen von Lichtenrade ist die Fahrbahn schmal, es gibt Vorgärten und alte Straßenbäume, und beidseitig wird geparkt. Der Lift braucht eine freie, tragfähige Standfläche und einen freien Weg nach oben. Wo eine Baumkrone genau vor dem Fenster steht, prüfen wir das vorher persönlich, statt es am Umzugstag herauszufinden.

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Ein Zeitplan, der sich bewährt hat

Sechs bis acht Wochen sind ein guter Rahmen. Er reicht, ohne dass jemand das Gefühl hat, überrollt zu werden, und er lässt Raum für die Nachfragen, die unterwegs immer kommen. Wenn es schneller gehen muss, geht es auch, dann verschieben sich nur die Entscheidungen nach hinten.

  1. Acht Wochen vorher: neue Wohnung ausmessen und einen einfachen Möbelplan zeichnen. Was auf dem Plan keinen Platz hat, kommt auch in Wirklichkeit nicht hinein. Dieser Plan ist das wichtigste Werkzeug im ganzen Ablauf.
  2. Sechs Wochen vorher: Aufmaß mit uns, inklusive Keller und Nebengebäuden. Danach steht der Festpreis, und Sie wissen, welche Mengen ins Lager und in die Entrümpelung gehen.
  3. Fünf Wochen vorher: gemeinsam aussortieren, zimmerweise und in kurzen Einheiten. Erfahrungsgemäß funktioniert das besser als ein Wochenende am Stück.
  4. Vier Wochen vorher: Termin fest buchen. Wenn eine der beiden Anschriften in einer Parkzone liegt, planen wir jetzt die Halteverbotszone mit ein.
  5. Zwei Wochen vorher: Nachsendeauftrag einrichten und die Ummeldung beim Bürgeramt vorbereiten. Fragen Sie in dieser Woche auch bei der Pflegekasse nach, ob und wie sie sich beteiligt, denn die Bearbeitung braucht Zeit.
  6. Eine Woche vorher: eine Tasche packen, die nicht in den Wagen kommt. Medikamente, Ausweise, Brille, Bankunterlagen, Ladegeräte, Hausschlüssel.
  7. Am Umzugstag: Sie oder eine Vertrauensperson sind an einer der beiden Anschriften erreichbar. Alles Weitere läuft über uns.

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Was Angehörige vorher klären sollten

Die folgenden Punkte kosten je zehn Minuten und ersparen erfahrungsgemäß je einen halben Tag. Wir nennen sie hier, weil sie in fast jedem Gespräch offen sind.

  • Pflegekasse: Bei bestehendem Pflegegrad gibt es Zuschüsse für Maßnahmen, die das Wohnumfeld verbessern. Ob ein Umzug im Einzelfall dazugehört, entscheidet die Kasse, und die Frage sollte vor dem Auftrag gestellt werden, nicht danach.
  • Bezirksamt und Bürgeramt: Die Ummeldung muss innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug erfolgen. Termine im Bezirk sind gefragt, buchen Sie ihn früh und nehmen Sie die Wohnungsgeberbestätigung mit.
  • Vollmacht: eine kurze schriftliche Erklärung, wer Aufträge erteilen und unterschreiben darf. Auch für Post, Bank und Versorger sinnvoll.
  • Möbelplan der neuen Wohnung: maßstäblich genügt kariertes Papier. Er entscheidet mehr über den Umzugstag als jede Checkliste.
  • Zugänge und Schlüssel: Wer hat Keller-, Garagen- und Briefkastenschlüssel? Bei Häusern in Lichtenrade und Marienfelde fehlt regelmäßig genau einer davon.
  • Der Hausarzt und die Apotheke: Wechseln beide mit? Wenn nicht, planen Sie den Wechsel getrennt und nicht in der Umzugswoche.

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Was wir am Umzugstag anders machen

Der Unterschied liegt weniger im Werkzeug als im Tempo und in der Reihenfolge. Ein Seniorenumzug ist kein langsamer Umzug, aber er hat eine andere Dramaturgie.

Wir richten zuerst ein Zimmer vollständig ein, bevor der Rest hereinkommt. Bett aufgebaut, Sessel an seinem Platz, Lampe angeschlossen, Tisch frei. Wer sich dorthin setzen kann, während im Flur noch getragen wird, erlebt den Tag völlig anders als jemand, der zwischen Kartonstapeln steht.

Außerdem sprechen wir Rückfragen gebündelt an einer Person durch, statt jeden Träger einzeln fragen zu lassen. Kartons kommen beschriftet und geschlossen in den Zielraum, offene Kisten bleiben nicht im Weg stehen. Und die Kartons, die zuerst ausgepackt werden müssen, kennzeichnen wir schon beim Packen.

Was wir nicht sind: ein Pflegedienst. Wir dürfen und wollen bei Körperpflege, Medikamenten oder Betreuung nicht einspringen. Wenn absehbar ist, dass an dem Tag jemand gebraucht wird, organisieren Sie das bitte getrennt. Und noch eine Grenze: Das Büro ist Montag bis Freitag, 09:00 bis 17:00 Uhr besetzt. Über das Formular können Sie Ihre Anfrage jederzeit abschicken, gelesen wird sie zur Bürozeit.

Posten, die bei einem Seniorenumzug meist zusammenkommen

Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr erreichbar. Der Festpreis steht nach der kostenlosen Besichtigung.

PostenPreis
Wohnungsumzug, 2 Zimmer, 35 bis 60 m²ab 389 €
Wohnungsumzug, 3 Zimmer, 60 bis 85 m²ab 769 €
Aussenlift bis ins vierte Geschossab 179 €
Kartons packen, je Kraftab 25 € je Stunde
Räumen, je Kubikmeterab 39 €
Lagerabteil 5 m³ab 9 € am Tag
Holen und später wiederbringenab 89 € je Fahrt

Zusammengestellt wird nur, was tatsächlich gebraucht wird. Fast nie sind das alle Zeilen auf einmal. In jedem Betrag steckt die Mehrwertsteuer bereits drin. Verbindlich wird die Zahl beim Aufmaß vor Ort, das nichts kostet, und danach ändert sie sich nicht mehr.

Fragen, die uns Angehörige am Telefon stellen

Ich wohne nicht in Berlin. Geht das trotzdem?

Ja, das ist der Normalfall bei diesen Aufträgen. Aufmaß und Absprachen laufen telefonisch und schriftlich, Fotos der Räume helfen zusätzlich. Wir brauchen vor Ort nur jemanden, der aufschließt, und eine erreichbare Nummer am Umzugstag. Das Büro ist Montag bis Freitag, 09:00 bis 17:00 Uhr besetzt.

Meine Mutter will nichts hergeben. Was raten Sie?

Zeichnen Sie zuerst den Möbelplan der neuen Wohnung und sortieren Sie danach. Über einen Plan lässt sich sachlich reden, über Erinnerungsstücke nicht. Und nutzen Sie das Lager als Zwischenlösung: Was für ein paar Monate eingelagert wird, muss heute nicht entschieden werden, und die meisten Entscheidungen fallen später leichter.

Was kostet der Umzug in eine betreute Wohnung?

Es gilt dieselbe Staffel wie beim gewöhnlichen Wohnungsumzug, also ab 289 € für ein Zimmer und ab 389 € für zwei. Der Unterschied liegt meist nicht im Umzug, sondern in dem, was mit dem Rest des Haushalts passiert. Genau das kalkulieren wir beim Aufmaß mit.

Können Sie auch packen?

Ja. Für "Kartons packen, je Kraft" rechnen wir ab 25 € je Stunde; Kartons und Polstermaterial stehen getrennt in der Liste. Bei Seniorenumzügen lohnt sich das häufiger als sonst, weil das Packen sonst über Wochen an einer Person hängen bleibt. Sinnvoll ist eine Mischform: Persönliches packt die Familie, Küche, Keller und Bücher übernehmen wir.

Beteiligt sich die Pflegekasse an den Kosten?

Bei bestehendem Pflegegrad gibt es Zuschüsse für Maßnahmen, die das Wohnumfeld verbessern. Ob ein Umzug darunter fällt, entscheidet die Kasse im Einzelfall, und die Antwort kann je nach Situation unterschiedlich ausfallen. Fragen Sie deshalb vor der Beauftragung dort nach, wir können das nicht für Sie zusagen.

Wie lange dauert so ein Umzug?

Eine Zweizimmerwohnung im selben Bezirk ist meist ein Arbeitstag. Wird ein Haus in Lichtenrade oder Marienfelde geräumt, planen Sie zwei Tage: einen für den Umzug, einen für Keller, Garage und Schuppen. Beides an einem Tag geht selten gut aus.

Was passiert mit dem Hausrat, der übrig bleibt?

Drei Wege, und meistens werden alle drei gebraucht. Was später noch gebraucht wird, kommt ins Lager. Was verschenkt oder verkauft wird, fahren wir zur genannten Adresse. Der Rest wird geräumt, ab 39 € nach Rauminhalt, am Ende besenrein.

Kann meine Mutter beim Umzug in der Wohnung bleiben?

Ja, und das ist häufig besser, als sie wegzuschicken. Wichtig ist ein Platz, an dem sie sitzen kann und niemand vorbeiträgt, am besten in einem Raum, der schon leer ist. Am Ziel richten wir wie beschrieben zuerst ein Zimmer vollständig ein.