Parkzonen im Bezirk
Halteverbotszone in Berlin Tempelhof beantragen
Wir beantragen das Parkverbot für Ihren Umzugstag bei der Straßenverkehrsbehörde, stellen die Schilder auf und holen sie wieder ab: ab 59 € für eine Anschrift, ab 89 € für Start und Ziel zusammen. Der Antrag braucht vier Werktage Vorlauf. Ob Sie eine Zone überhaupt brauchen, hängt in diesem Bezirk stark vom Ortsteil ab, und dazu steht unten mehr als anderswo.
- Parkverbot an einer Anschrift: ab 59 €. Vier Werktage vorher anmelden
- Parkverbot an Start und Ziel: ab 89 €. Behördengang und Aufstellen inbegriffen
- Behördengang, Schilder, Aufstellen und Abholen sind eingerechnet
- Wir sagen Ihnen auch, wenn Sie an Ihrer Adresse keine brauchen
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Tempelhof-Schöneberg ist beim Parken zweigeteilt
Kaum ein Berliner Bezirk zerfällt beim Thema Parkraum so klar in zwei Hälften wie dieser, und kaum jemand schreibt darüber. Dabei entscheidet genau diese Frage darüber, ob Ihr Umzugstag entspannt beginnt oder mit vierzig Metern Tragweg über den Bürgersteig.
Für unser Gebiet ist die Trennlinie schnell erzählt. In Friedenau gelten die Zonen 27 und 28, im Süden des Bezirks ist der Straßenraum weitgehend frei. Dazwischen liegt Tempelhof, und dort sind Ende März 2025 zwei Zonen in Betrieb gegangen: die Zone 90 rund um das St.-Josef-Krankenhaus und die Zone 91 an der Manfred-von-Richthofen-Straße. Wer dort unter der Woche tagsüber einen freien Platz für einen Umzugswagen sucht, sucht lange. Ein Teil des Fliegerviertels ist damit bewirtschaftet und ein Teil nicht, obwohl der Kiez im Sprachgebrauch einer ist.
Im Süden sieht es anders aus. Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade sind weitgehend nicht bewirtschaftet. Dort ist die Frage nicht, ob Parken erlaubt ist, sondern ob vor dem Haus zufällig Platz ist. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern mit eigener Einfahrt ist das häufig überhaupt kein Thema.
Weil sich diese Lage regelmäßig ändert, prüfen wir vor jedem Antrag den aktuellen Zuschnitt der Zone an Ihrer Anschrift, statt uns auf eine Karte von gestern zu verlassen. Wenn Sie nur eine Auskunft brauchen und keinen Auftrag, bekommen Sie die auch so.
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Wann Sie keine Zone brauchen
Dieser Abschnitt kostet uns Umsatz und gehört trotzdem hierher. Es gibt im Bezirk eine ganze Reihe von Fällen, in denen ein angemeldetes Parkverbot herausgeworfenes Geld ist.
- Einfamilien- oder Reihenhaus mit eigener Einfahrt oder Grundstückszufahrt, wie sie in Lichtenrade, Marienfelde und Neu-Tempelhof die Regel sind. Der Wagen steht auf dem eigenen Grundstück, das reicht.
- Unbewirtschaftete Wohnstraße im Süden des Bezirks, Termin an einem Werktagvormittag. Dann sind die Pendler weg und vor dem Haus ist Platz. Das ist keine Garantie, aber eine gute Wette.
- Hochhaus mit eigener Anlieferung oder ausgewiesener Ladezone, etwa an der Waldsassener Straße. Dort ist nicht der Parkplatz das Problem, sondern der Weg vom Aufgang bis dorthin.
- Kleiner Transport mit wenigen Stücken und einem Kastenwagen, der in eine normale Parklücke passt. Für zwei Stunden lohnt der Antrag selten.
- Der Nachbar hat einen Hof oder eine Auffahrt und stellt sie zur Verfügung. Fragen kostet nichts und ist deutlich billiger als jede Zone.
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Wie lang die Zone sein muss, und was sie kostet
Eine Zone wird nach Länge beantragt, nicht nach Stunden. Für einen Umzugswagen mit einundzwanzig Kubikmetern rechnen wir mit rund fünfzehn Metern, damit hinter der Ladebordwand noch Platz zum Arbeiten bleibt. Kommen zwei Fahrzeuge oder ein Möbellift dazu, wird sie entsprechend länger. Auf den Preis wirkt sich das bei uns nicht aus: Parkverbot an einer Anschrift kostet ab 59 €, Parkverbot an Start und Ziel ab 89 €.
Darin stecken die Gebühr der Behörde, der Antrag, die Schilder, das Aufstellen, das Notieren der bereits parkenden Kennzeichen und das Wiedereinsammeln. Sie müssen zu keinem Amt und nichts ausdrucken.
Wer den Antrag selbst stellt, spart die Dienstleistung, nicht die Gebühr, und muss Schilder besorgen, transportieren, aufstellen und zurückbringen. Für einen einzelnen Umzug rechnet sich das erfahrungsgemäß nicht, für Vermieter mit mehreren Terminen im Jahr durchaus. Auch das sagen wir am Telefon so.
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Der Zeitplan, Schritt für Schritt
Der häufigste Fehler ist nicht der falsche Antrag, sondern der zu späte. Vier Werktage Vorlauf sind das Minimum, und Wochenenden und Feiertage zählen dabei nicht mit. Wer am Monatsletzten umzieht und zehn Tage vorher anruft, ist gut dran.
- Sie nennen uns Anschrift, Datum und ungefähre Uhrzeit. Wir prüfen, in welcher Zone die Adresse liegt und ob Besonderheiten dazukommen, etwa eine Baustelle oder eine Hauptstraße.
- Wir stellen den Antrag bei der Straßenverkehrsbehörde. Ab hier brauchen Sie nichts mehr zu tun.
- Die Schilder werden aufgestellt, sobald die Anordnung vorliegt. Zwischen dem Aufstellen und dem Umzugstag müssen mindestens drei volle Tage liegen. Der Grund ist rechtlich: Wer sein Auto abstellt, bevor die Schilder stehen, muss die Chance haben, es rechtzeitig wegzufahren.
- Beim Aufstellen notieren wir die Kennzeichen der Fahrzeuge, die bereits in der Zone stehen. Ohne diese Liste lässt sich später nicht belegen, wer schon vorher da war.
- Am Umzugstag steht die Fläche frei. Steht doch jemand darin, klärt das die Polizei oder das Ordnungsamt.
- Die Schilder holen wir nach dem Termin wieder ein. Auch dieser Weg steckt bereits im Preis, Sie müssen ihn nicht gesondert beauftragen.
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Tempelhofer Damm und Mariendorfer Damm: der Sonderfall
Beide Straßen sind zusammen die Hauptachse des Bezirks nach Süden, darunter fährt die U6, und darüber rollt der Durchgangsverkehr. Auf der Fahrbahn dieser Straßen wird kein Umzugswagen für vier Stunden geparkt, und eine Halteverbotszone bekommt man dort für einen Umzug in aller Regel auch nicht.
Wohnt Ihre Adresse direkt an einer der beiden Straßen, planen wir deshalb von vornherein anders: Die Zone kommt in die nächste Seitenstraße oder in eine Nebenfahrbahn. Das bedeutet einen längeren Tragweg, dafür ist er planbar und wir kalkulieren ihn in die Arbeitszeit ein, statt am Umzugstag improvisieren zu müssen.
Praktisch heißt das für Sie: Nennen Sie uns bei Adressen an diesen beiden Straßen unbedingt die Hausnummer und, wenn möglich, ob das Haus einen Hofzugang oder einen zweiten Eingang von hinten hat. Viele Häuser an der Achse haben genau das, und dann löst sich das ganze Problem in Luft auf.
Ähnliches gilt rund um das Ullsteinhaus am Mariendorfer Damm und im Industriegebiet Motzener Straße in Marienfelde, wo Liefer- und Berufsverkehr auf 156 Hektar mit rund 200 Betrieben zusammenkommen. Auch dort legen wir den Standplatz vorher fest und nicht vor Ort.
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Wenn trotzdem jemand in der Zone steht
Eine Halteverbotszone ist kein reservierter Parkplatz mit Schranke, sondern eine Anordnung. Dass sich jemand nicht daran hält, kommt vor, und dann ist wichtig, was vorbereitet wurde.
Steht ein Fahrzeug in der Zone, das dort erst nach dem Aufstellen der Schilder abgestellt wurde, kann es abgeschleppt werden. Deshalb ist die Kennzeichenliste vom Tag des Aufstellens so wichtig: Ohne sie lässt sich nicht zeigen, dass das Auto nicht schon vorher da stand. Wer nachweislich vor dem Aufstellen dort parkte, genießt die erwähnte Frist von drei vollen Tagen.
Das Abschleppen selbst dauert. Rechnen Sie im ungünstigen Fall mit ein bis zwei Stunden zwischen Anruf und freiem Platz. Wir planen deshalb an Adressen in den Parkzonen ohnehin einen Puffer ein und beginnen dort ungern mit dem letzten möglichen Zeitfenster des Tages.
Und der pragmatische Weg zuerst: Meistens klingelt das Team im Haus und der Wagen fährt innerhalb von zehn Minuten weg. Das klappt besonders gut, wenn Sie Ihre Nachbarn vorher informieren. Ein Zettel im Hausflur eine Woche vorher ist die günstigste Maßnahme in diesem ganzen Text.
Parkverbot und was regelmäßig damit zusammen gebucht wird
Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr erreichbar. Der Festpreis steht nach der kostenlosen Besichtigung.
| Umfang | Was inbegriffen ist | Preis |
|---|---|---|
| Parkverbot an einer Anschrift | Vier Werktage vorher anmelden | ab 59 € |
| Parkverbot an Start und Ziel | Behördengang und Aufstellen inbegriffen | ab 89 € |
| Aussenlift bis ins vierte Geschoss | Ein halber Tag samt Bedienung | ab 179 € |
| Umzugswagen mit zwei Kräften | Der meistgebuchte Zuschnitt | ab 48 € je Stunde |
Die Gebühr der Behörde steckt im Preis. Fällt der Termin aus und die Schilder stehen bereits, entstehen die Kosten für Antrag und Aufstellen trotzdem, deshalb sagen wir Absagen so früh wie möglich weiter. In jedem Betrag steckt die Mehrwertsteuer bereits drin. Verbindlich wird die Zahl beim Aufmaß vor Ort, das nichts kostet, und danach ändert sie sich nicht mehr.
Fragen zum Parkverbot im Bezirk Tempelhof-Schöneberg
In welcher Parkzone liegt meine Adresse?
In Tempelhof gibt es seit Ende März 2025 die Zone 90 rund um das St.-Josef-Krankenhaus und die Zone 91 an der Manfred-von-Richthofen-Straße. Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade sind weitgehend unbewirtschaftet, im Bezirk kommen ansonsten noch die Zonen 27 und 28 in Friedenau vor. Den genauen Zuschnitt prüfen wir für Ihre Anschrift, bevor wir den Antrag stellen.
Wie viel Vorlauf brauchen Sie wirklich?
Vier Werktage für den Antrag, Wochenenden und Feiertage zählen nicht mit. Zwischen dem Aufstellen der Schilder und dem Umzugstag müssen zusätzlich drei volle Tage liegen. Zehn Tage vor dem Termin anzurufen ist deshalb kein übertriebener Vorlauf, sondern ein normaler.
Was kostet die Zone an beiden Anschriften?
Parkverbot an Start und Ziel kostet ab 89 €, das ist günstiger als zweimal einzeln. Behördengang und Aufstellen inbegriffen. Wenn nur eine der beiden Adressen in einer bewirtschafteten Zone liegt, buchen Sie natürlich nur diese.
Kann ich den Antrag selbst stellen?
Ja, das ist als Privatperson möglich. Sie sparen dabei die Dienstleistung, nicht die Behördengebühr, und müssen Schilder besorgen, aufstellen und wieder zurückbringen. Für einen einzelnen Umzug lohnt das selten, für jemanden mit mehreren Terminen im Jahr durchaus.
Was ist mit meinem Bewohnerparkausweis in Zone 90 oder 91?
Ein Bewohnerparkausweis erlaubt das Parken in der Zone, er reserviert aber keinen Platz und hilft am Umzugstag nicht weiter. Er nützt Ihnen auch nichts, wenn Ihr eigenes Auto in der beantragten Halteverbotszone steht: Die Anordnung gilt dann auch für Sie.
Wie lang muss die Zone sein?
Für einen Umzugswagen mit einundzwanzig Kubikmetern rund fünfzehn Meter, damit hinter der Ladebordwand gearbeitet werden kann. Kommt ein Möbellift dazu, planen wir deutlich mehr, weil der Lift eigene Standfläche und einen freien Schwenkbereich braucht.
Gilt die Zone auch für Radwege und Gehwege?
Beantragt wird sie für den Parkstreifen oder die Fahrbahn. Rad- und Gehwege bleiben frei, sie werden nicht mit beantragt und dürfen auch nicht mit Möbeln zugestellt werden. Wo der Gehweg schmal ist, richten wir den Arbeitsbereich so ein, dass Fußgänger vorbeikommen.
Was passiert bei Regen oder wenn der Termin verschoben wird?
Regen ändert nichts, gearbeitet wird trotzdem. Eine Verschiebung des Termins ist ein neuer Antrag, deshalb melden Sie sie so früh wie möglich. Das Büro ist Montag bis Freitag, 09:00 bis 17:00 Uhr besetzt, die Anfrage über das Formular können Sie jederzeit abschicken.
Beantragen Sie auch Zonen ohne Umzug bei Ihnen?
Ja, das ist ein eigenständiger Auftrag. Er lohnt sich zum Beispiel, wenn Sie selbst mit einem gemieteten Transporter fahren, aber in einer der Tempelhofer Parkzonen oder direkt an der Achse Tempelhofer Damm und Mariendorfer Damm wohnen. Sagen Sie uns Anschrift, Datum, Uhrzeit und die gewünschte Länge.