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Umzugsunternehmen Berlin Tempelhof 030 754367390

Gerechnet, nicht geschätzt

Was ein Umzug in Berlin kostet, an vier Fällen aus dem Bezirk gerechnet

Ein Umzug in Berlin wird entweder nach Stunden oder zum Festpreis abgerechnet, und welcher Weg günstiger ist, hängt an vier Größen: Volumen, Etagen, Tragweg und Zusatzposten. Auf dieser Seite steht kein Durchschnittspreis, sondern der Rechenweg zu vier Fällen aus diesem Bezirk, dazu die Kosten, die bei einem Umzug anfallen, aber nicht auf unserer Rechnung stehen.

  • Stundensatz Wagen mit zwei Kräften: ab 48 € je Stunde, zusätzliche Kraft ab 25 € je Stunde
  • Festpreis zwei Zimmer ab 389 €, drei Zimmer ab 769 €
  • Kipppunkt: ab rund 5,3 Stunden schlägt der Festpreis den Stundensatz
  • Alle Beträge enthalten die Mehrwertsteuer, der Festpreis steht nach dem Aufmaß
Drei Umzugshelfer stehen mit Klemmbrettern vor einer Wand aus gestapelten Kartons in einem leergeräumten Zimmer und zählen den Umfang durch.

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Zwei Abrechnungsarten, und wer das Risiko trägt

Nach Stunden zu rechnen ist ehrlich, solange der Tag läuft wie geplant. Sie zahlen genau die Zeit, die gebraucht wird, und bei einem kleinen Umzug ohne Überraschungen ist das der günstigste Weg. Das Risiko liegt allerdings bei Ihnen: Ein Aufzug, der ausfällt, ein Parkplatz, der belegt ist, ein Keller, der voller ist als gedacht, und die Rechnung wächst.

Beim Festpreis ist es umgekehrt. Wir schätzen vorher, wir tragen die Fehlschätzung, und dafür ist der Preis so kalkuliert, dass er auch bei einem zähen Tag reicht. Rechnerisch lässt sich der Kipppunkt genau benennen: Ein Wagen mit zwei Kräften und eine dritte Kraft kosten zusammen 48 € plus 25 € je Stunde. Der Festpreis für zwei Zimmer liegt bei ab 389 €. Ab rund 5,3 Stunden ist die Pauschale also die günstigere Wahl.

Deshalb fragen wir beim Aufmaß nicht nur, wie viel Sie haben, sondern auch, wie sicher der Tag ist. Wer im Erdgeschoss mit eigener Zufahrt startet, fährt mit dem Stundensatz besser. Wer aus dem dritten Obergeschoss in eine Straße mit Parkzone zieht, nimmt den Festpreis.

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Die vier Größen, die den Preis wirklich bewegen

Alles andere ist Beiwerk. Wenn Sie diese vier Angaben am Telefon parat haben, bekommen Sie eine Zahl, die trägt.

  • Rauminhalt in Kubikmetern. Nicht die Quadratmeter, nicht die Zimmerzahl. Ein Dachboden ändert das Volumen stärker als ein zusätzliches Zimmer.
  • Etagen mal Stückzahl. Der zweite Stock kostet nicht doppelt so viel wie der erste, sondern ungefähr so viel mehr, wie zusätzliche Wege entstehen.
  • Tragweg und Zugang. Vom Bordstein bis zur Wohnungstür, in Metern. Ab etwa dreißig Metern lohnt fast immer ein Parkverbot.
  • Zusatzposten. Parkverbot ab 59 €, Außenlift ab 179 €, Küche lösen und setzen ab 249 €, Räumen ab 39 €. Jeder davon steht einzeln im Angebot und nicht in einer Sammelposition.

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Kubikmeter selbst schätzen, in fünf Minuten

Der häufigste Grund für eine Fehlkalkulation ist ein zu klein geschätztes Volumen. Sie können es selbst überschlagen, und zwar aus unserer eigenen Festpreisliste: Über alle fünf Wohnungsgrößen hinweg liegt das Verhältnis zwischen 0,4 und 0,6 Kubikmetern Ladung je Quadratmeter Wohnfläche.

Für eine Wohnung mit 35 bis 60 m² bedeutet das rund 25 m³, für 85 bis 110 m² sind es rund 55 m³. Das gilt für normal möblierte Wohnungen. Wer viele Bücher, Werkzeug oder eine Werkstatt im Keller hat, liegt darüber, wer eher spärlich eingerichtet ist, darunter.

Zwei Korrekturen sind fast immer nötig. Erstens der Keller: Er trägt in den Häusern im Süden des Bezirks regelmäßig fünf bis zehn Kubikmeter bei, wird aber selten mitgezählt. Zweitens der Garten: Gartenmöbel, Grill, Werkbank und Fahrräder brauchen Ladefläche wie jeder Schrank.

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Vier Fälle, durchgerechnet

Der erste Fall ist eine Zweizimmerwohnung in einer Mariendorfer Zeile, zweites Obergeschoss ohne Aufzug, Straße unbewirtschaftet, Platz vor dem Haus. Nach Stunden: 6 Stunden mit einem Wagen und zwei Kräften zu 48 € sowie eine dritte Kraft zu 25 €, macht 438 €. Der Festpreis für zwei Zimmer läge bei ab 389 €, also günstiger. Hier lohnt die Pauschale.

Der zweite Fall ist eine Dreizimmerwohnung in Tempelhof, drittes Obergeschoss, Anschrift in einer der Parkzonen. Festpreis ab 769 € plus Parkverbot an einer Anschrift ab 59 € ergibt 828 €. Das Parkverbot ist hier keine Wahl, sondern Voraussetzung, weil der Bordstein tagsüber belegt ist.

Der dritte Fall ist ein Eigenheim im Fliegerviertel: fünf Zimmer, dazu Keller und Dachboden, aus denen 6 Kubikmeter entsorgt werden, und 40 Leihkartons für 2 Wochen. Das ergibt ab 1.080 € plus Räumen, je Kubikmeter und Material, zusammen 1.386 €. Der Räumposten spart den zweiten Termin und die Fahrt zum Wertstoffhof.

Der vierte Fall ist eine Zweizimmerwohnung im Hochhaus an der Waldsassener Straße. Bewirtschaftet wird dort nicht, trotzdem beantragen wir ein Parkverbot, weil der Weg vom nächsten freien Platz zum Aufgang sonst jeden gesparten Betrag in Arbeitszeit zurückholt: ab 389 € plus ab 59 €, macht 448 €.

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Wo Nachträge entstehen, und wie Sie sie vermeiden

Ein Festpreis, der sich nachträglich ändert, ist keiner. Bei uns ändert er sich nur, wenn sich der Auftrag ändert, und das passiert fast immer aus denselben vier Gründen.

  • Räume, die beim Aufmaß nicht gezeigt wurden. Dachboden, Garage, Gartenhaus, das Kellerabteil im Nachbaraufgang. Wir gehen deshalb in jeden Raum, wenn man uns lässt.
  • Möbel, die zerlegt werden müssen, obwohl sie als tragbar angegeben waren. Zerlegen und Aufbauen steckt bei uns im Preis, die Zeit dafür aber nicht in einer zu knappen Schätzung.
  • Ein Parkplatz, der am Umzugstag doch nicht frei ist. Das ist der teuerste Fall, weil die ganze Mannschaft wartet.
  • Ein zweiter Halt auf der Strecke, etwa das Sofa zur Schwiegermutter. Sagen Sie das vorher, dann steht es im Angebot und kostet einen Bruchteil dessen, was ein spontaner Umweg kostet.

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Kosten, die nicht auf unserer Rechnung stehen

Wer nur das Umzugsunternehmen kalkuliert, unterschätzt den Monat. Diese Posten kommen dazu, und keiner davon geht an uns.

  • Kaution für die neue Wohnung und häufig ein Monat doppelte Miete, weil sich Kündigungsfrist und Einzugstermin überlappen.
  • Der Nachsendeauftrag der Post, der Rundfunkbeitrag und die Ummeldung von Verträgen, die alle an der Anschrift hängen.
  • Die Gebühr für den Bewohnerparkausweis, wenn die neue Wohnung in einer der Parkzonen liegt, und die Adressänderung in der Zulassungsbescheinigung für das Auto.
  • Renovierung und Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung, je nach Mietvertrag und Zustand.
  • Der Anschluss der Küche: Wir lösen und setzen sie, Strom und Wasser macht der Fachbetrieb, und der rechnet gesondert ab.

Vier Fälle aus dem Bezirk, mit Rechenweg

Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr erreichbar. Der Festpreis steht nach der kostenlosen Besichtigung.

FallRechenwegSumme
Zwei Zimmer, Zeile in Mariendorf, zweites Obergeschoss6 Stunden Wagen mit zwei Kräften plus dritte Kraft438 €
Drei Zimmer in Tempelhof, Anschrift in der ParkzoneFestpreis drei Zimmer plus Parkverbot an einer Anschrift828 €
Eigenheim im Fliegerviertel mit Keller und DachbodenFestpreis fünf Zimmer, 6 Kubikmeter räumen, 40 Leihkartons1.386 €
Zwei Zimmer im Hochhaus an der Waldsassener StraßeFestpreis zwei Zimmer plus Parkverbot an einer Anschrift448 €

Alle vier Summen sind aus der Preisliste dieser Seite gerechnet und keine Angebote. Sie gelten für normal möblierte Wohnungen ohne Sonderstücke. In jedem Betrag steckt die Mehrwertsteuer bereits drin. Verbindlich wird die Zahl beim Aufmaß vor Ort, das nichts kostet, und danach ändert sie sich nicht mehr.

Was Anfragende zum Preis wissen wollen

Was kostet ein Umzugsunternehmen pro Stunde in Berlin?

Bei uns beginnt der Wagen mit zwei Kräften bei 48 € je Stunde, eine zusätzliche Kraft ohne Fahrzeug bei 25 €. Der Satz ist an jedem Werktag derselbe, es gibt keinen Zuschlag für den Wochentag und keinen für kurzfristige Termine. Zwei Stunden sind die Mindestabnahme.

Wie hoch sind die Preise für Umzüge in Berlin insgesamt?

Für einen Stadtumzug innerhalb Berlins reicht unsere Festpreisliste von ab 289 € für ein Zimmer bis ab 1.080 € ab fünf Zimmern. Was darüber hinaus anfällt, sind einzeln ausgewiesene Posten wie Parkverbot, Außenlift oder Räumen. Eine Sammelposition ohne Erklärung gibt es bei uns nicht.

Warum nennen Sie Preise, wenn die Konkurrenz das nicht tut?

Weil die Frage sonst zweimal gestellt wird, einmal an uns und einmal an den nächsten Anbieter. Wir halten es für den kürzeren Weg, die Liste offen hinzuschreiben. Wer sie zu teuer findet, fragt gar nicht erst an, und das spart beiden Seiten einen Termin.

Ist die Besichtigung wirklich kostenlos?

Ja, und sie ist auch nicht an einen Auftrag gebunden. Das Aufmaß ist der einzige Weg zu einem Festpreis, der hält. Bei kleinen Transporten reichen Fotos und eine Liste, dann sparen wir uns beide den Termin.

Rechnen Sie Anfahrt und Kilometer extra ab?

Innerhalb Berlins nicht, das steckt in den Sätzen. Bei Fahrten ins südliche Umland gilt eine eigene Rechnung, die auf den Umlandseiten steht. Was wir nie tun, ist eine Anfahrtspauschale erst in der Schlussrechnung sichtbar zu machen.

Kostet ein Umzug am Monatsende mehr?

Nein. Der Stundensatz ist an jedem Werktag derselbe, auch am Ersten und am Letzten. Was am Monatsende knapp wird, sind die Termine selbst und die Vorlaufzeit für das Parkverbot, deshalb lohnt frühes Anfragen dort doppelt. Das Büro ist Montag bis Freitag, 09:00 bis 17:00 Uhr erreichbar.

Kann ich Kartons sparen, indem ich Kisten aus dem Supermarkt nehme?

Rechnerisch kaum. Ein Leihkarton kostet 0,90 € je Stück und Woche, und er ist stapelbar, gleich groß und trägt sein Gewicht. Bananenkisten lassen sich nicht stapeln, das kostet Ladefläche und damit Fahrten. Sparen können Sie beim Packen selbst, das ist der größere Hebel.

Zahle ich mehr, wenn der Umzug länger dauert als geschätzt?

Beim Stundensatz ja, beim Festpreis nein. Genau das ist der Unterschied zwischen den beiden Wegen. Wir sagen beim Aufmaß offen, welchen wir für Ihre Wohnung empfehlen, und begründen es mit der Zahl der Wege und nicht mit dem Bauchgefühl.