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Umzugsunternehmen Berlin Tempelhof 030 754367390

Ortsteil im Bezirk

Umzug in Berlin-Marienfelde

Marienfelde ist der Ortsteil der beiden Extreme: die Großwohnsiedlung an der Waldsassener Straße mit 4.200 Wohnungen und das Einfamilienhaus zwei Straßen weiter. Wir ziehen beides um, planen es aber grundverschieden, weil einmal die Aufzugskabine und einmal der volle Dachboden über den Tag entscheidet. Dazu kommt das Industriegebiet Motzener Straße mit rund 200 Betrieben.

  • Großwohnsiedlung: Kabinenmaß und Tragweg vor der Zusage gemessen
  • Einfamilienhäuser der fünfziger und sechziger Jahre
  • Industriegebiet Motzener Straße, 156 Hektar, rund 200 Betriebe
  • Keine Parkraumbewirtschaftung, Zone nur wo sie sich rechnet
Zwei Umzugshelfer bugsieren ein hochkant gestelltes, in Decken gewickeltes Möbelteil in die enge Aufzugskabine eines Wohnhauses, beide fassen es mit beiden Händen.

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4.200 Wohnungen an der Waldsassener Straße, und der Aufzug löst nichts

Die Großwohnsiedlung Waldsassener Straße entstand zwischen 1970 und 1974 nach einem Konzept von Hans Bandel und umfasst 4.200 Wohnungen. Es gibt Aufzüge, und das klingt zunächst nach einem leichten Umzugstag. In der Praxis ist es das Gegenteil.

Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens ist die Kabine für Personen gebaut und nicht für Möbel: Ein zweitüriger Kleiderschrank, ein Sofa am Stück oder eine Waschmaschine auf der Sackkarre gehen häufig nicht hinein, und dann geht es doch über die Treppe. Zweitens ist der Weg vom Aufgang bis dorthin, wo der Wagen stehen darf, lang. Diese Meter fallen bei jedem einzelnen Stück an, hin und zurück.

Deshalb messen wir in der Siedlung vor der Zusage zwei Dinge: das Innenmaß der Kabine samt Türbreite und die Strecke von der Wohnungstür bis zur Ladefläche. Aus diesen beiden Zahlen ergibt sich alles Weitere, also ob wir mit Rollwagen arbeiten, ob ein zweiter Trupp sinnvoll ist und ob der Außenlift am Ende günstiger wird als die zusätzlichen Stunden im Treppenhaus.

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Zwei Straßen weiter steht das Einfamilienhaus

An der Waldsassener Straße und am Pfabener Weg stehen Einfamilienhäuser aus den 1950er und 1960er Jahren, gebaut auf den Freiflächen nördlich des alten Ortskerns. Von der Großwohnsiedlung trennt sie ein kurzer Fußweg und ein vollständiger Wechsel der Umzugslogik.

Hier gibt es keinen Aufzug, dafür eine eigene Zufahrt, kurze Wege und meistens Platz für den Wagen auf dem Grundstück oder direkt davor. Der Aufwand steckt nicht im Tragweg, sondern in der Menge: Häuser, in denen dreißig oder vierzig Jahre lang gewohnt wurde, haben einen vollen Keller und einen vollen Dachboden.

Was mit soll, wird gepackt. Was nicht mit soll, nehmen wir im selben Termin mit, damit Sie den Hausrat nicht zweimal anfassen. Der Posten dafür heißt in unserer Liste Räumen, je Kubikmeter und kostet ab 39 €. Am Ende besenrein.

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Motzener Straße: 156 Hektar Gewerbe im selben Ortsteil

Das Industriegebiet Motzener Straße umfasst 156 Hektar mit rund 200 überwiegend mittelständischen Betrieben und etwa 5.000 Beschäftigten. Es ist eines der größten Industriegebiete Berlins, und es liegt nicht irgendwo am Stadtrand, sondern hier in Marienfelde. Dazu kommt das Mercedes-Benz Werk Marienfelde mit rund 2.500 Beschäftigten, das älteste noch produzierende Werk des Konzerns, seit über 120 Jahren in Betrieb und heute Digital Factory Campus.

Das hat für uns zwei Seiten. Zum einen ziehen Menschen wegen dieser Arbeitsplätze nach Marienfelde, und ein Teil unserer Privataufträge hier hängt genau daran. Zum anderen brauchen die Betriebe selbst jemanden, der eine Werkstatt, ein Lager oder ein Büro verlegt, ohne dass eine Woche lang nichts läuft.

Wer einen Betrieb verlegt, fragt anderes als eine Familie: Wann darf welche Anlage abgeschaltet werden, was muss zuerst wieder laufen, wer übernimmt den Anschluss. Diese Reihenfolge legen wir schriftlich fest, bevor der erste Karton gepackt wird. Für Firmen an der Motzener Straße gibt es dafür eine eigene Seite.

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Der Dorfanger und die Frage, wann eine Zone doch nötig wird

Marienfelde gehört zu den Ortsteilen des Bezirks, die weitgehend nicht parkraumbewirtschaftet sind. Der Dorfanger von Alt-Marienfelde, neben Lichtenrade und Lübars einer der am besten erhaltenen ländlichen Kerne Berlins, gehört ebenso dazu wie die Siedlungsstraßen ringsum.

Trotzdem beantragen wir hier regelmäßig eine Halteverbotszone, und zwar an den Adressen in der Großwohnsiedlung. Nicht weil es dort Parkscheine gäbe, sondern weil der Bordstein von Anwohnern durchgehend belegt ist und der Weg vom nächsten freien Platz zum Aufgang jede gesparte Gebühr in Arbeitszeit zurückzahlt.

Vor dem Einfamilienhaus ist es meist umgekehrt: Die eigene Zufahrt reicht, die Zone fällt weg. Wir schreiben sie deshalb nicht pauschal ins Angebot, sondern nur, wenn wir sie beim Aufmaß für nötig halten.

Fünf Adressen in Marienfelde, fünf verschiedene Umzugstage

Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr erreichbar. Der Festpreis steht nach der kostenlosen Besichtigung.

BauformWas den Tag bestimmtWas wir dafür einplanen
Hochhaus Waldsassener StraßeKabinenmaß und Weg zum AufgangRollwagen, zweiter Trupp, notfalls Außenlift
Einfamilienhaus der 1950ervoller Keller und voller DachbodenVolumen vorher schätzen, Räumen im selben Termin
Siedlungshaus mit eigener ZufahrtWendemöglichkeit in der StraßeFahrzeug nach Straße wählen, nicht nach Ladung
Werkstatt im IndustriegebietAusfallzeit der AnlagenReihenfolge nach Wiederanlauf, nicht nach Raum
Büro an der Motzener StraßeAndienung und AufzugsbelegungZeitfenster vorher schriftlich abstimmen

Welche Zeile auf Ihre Anschrift zutrifft, klären wir beim kostenlosen Aufmaß. Erst danach steht der Preis.

Marienfelde: was Mieter und Hausbesitzer hier fragen

Passt ein Kleiderschrank in den Aufzug an der Waldsassener Straße?

Zerlegt ja, am Stück häufig nicht. Die Kabinen der Siedlung sind für Personen ausgelegt. Wir messen Kabine und Türbreite beim Aufmaß nach und entscheiden dann zwischen Demontage, Treppenhaus und Außenlift, statt es am Umzugstag auszuprobieren.

Warum spielt der Weg vom Aufgang zum Wagen eine so große Rolle?

Weil er bei jedem Stück doppelt anfällt, hin und zurück. In der Großwohnsiedlung sind das schnell mehrere Hundert Meter je Umzug. Deshalb messen wir die Strecke und setzen bei Bedarf Rollwagen oder einen zweiten Trupp ein, statt die Stunden auflaufen zu lassen.

Ziehen Sie auch Betriebe im Industriegebiet Motzener Straße um?

Ja, das ist einer unserer Schwerpunkte. Bei rund 200 Betrieben auf 156 Hektar direkt vor unserer Tür wäre alles andere merkwürdig. Wir legen vor dem Termin fest, was wann abgeschaltet wird und was zuerst wieder laufen muss, und arbeiten die Verlagerung in dieser Reihenfolge ab.

Brauche ich in Marienfelde eine Halteverbotszone?

Am Einfamilienhaus meist nicht, in der Großwohnsiedlung fast immer. Der Ortsteil ist nicht bewirtschaftet, aber ein durchgehend belegter Bordstein kostet mehr Arbeitszeit, als die Zone kostet. Wir rechnen das für Ihre Anschrift durch und schreiben nur das ins Angebot, was sich lohnt.