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Umzugsunternehmen Berlin Tempelhof 030 754367390

Vom Vorlauf bis zur Übergabe

Ablauf am Umzugstag: Reihenfolge, Zeitbedarf, Übergabe

Ein Umzug ist kein Tag, sondern ein Ablauf über vier Wochen, von dem nur der mittlere Teil sichtbar wird. Wer weiß, was wann passiert, spart am Tag selbst die Stunden, die sonst mit Suchen, Warten und Nachfragen vergehen. Diese Seite beschreibt den Ablauf, wie er in diesem Bezirk tatsächlich läuft, einschließlich der Stellen, an denen es regelmäßig hakt.

  • Vier Werktage Vorlauf allein für das Parkverbot
  • Der Tag zerfällt in vier Phasen mit unterschiedlicher Mannschaftsstärke
  • Zählerstände und Übergabeprotokoll entscheiden über die Kaution
  • Termine liegen an Werktagen, das Büro ist Montag bis Freitag, 09:00 bis 17:00 Uhr besetzt
Früher Morgen auf der Straße: Drei Umzugshelfer nehmen Wolldecken und eine Sackkarre aus dem geöffneten Umzugswagen, die Sonne steht flach über den Häusern.

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Was vier Wochen vorher beginnt

Der Umzugstag wird nicht am Umzugstag entschieden. Die Punkte, die später Zeit kosten, entstehen alle vorher, und die meisten davon haben eine Frist.

  1. Termin festlegen und Aufmaß machen lassen. Daraus entsteht der Festpreis, die Mannschaftsstärke und die Fahrzeuggröße.
  2. Parkverbot beauftragen, wenn es nötig ist. Vier Werktage Vorlauf sind das Minimum, in einer bewirtschafteten Zone planen Sie besser zehn Tage ein.
  3. Kartons und Material liefern lassen. Wer eine Woche vor dem Termin anfängt zu packen, ist entspannter als jemand, der drei Tage vorher startet.
  4. Termin beim Bürgeramt buchen. Die Anmeldung muss innerhalb von vierzehn Tagen nach dem Einzug erfolgen, und freie Termine sind knapp.
  5. Übergabetermin mit dem Vermieter der alten Wohnung abstimmen, am besten für den Tag nach dem Umzug. Eine Übergabe zwischen Tür und Angel geht schief.
  6. Aufzug, Hof oder Zufahrt mit der Hausverwaltung klären, wenn das Haus so etwas hat. Am Ziel genauso wie am Start.

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Der Vortag

Am Tag vor dem Umzug sollte alles verpackt sein, was nicht am selben Abend noch gebraucht wird. Was noch offen steht, wird am nächsten Morgen von jemandem gepackt, der dafür eigentlich nicht da ist, und das ist die teuerste Art zu packen.

Zwei Dinge gehören an diesem Abend zusammengestellt. Erstens die Kiste für den ersten Abend: Bettzeug, Handtücher, Zahnbürste, Ladegeräte, Werkzeug, Kaffee, Toilettenpapier, Medikamente. Diese Kiste fährt im eigenen Auto mit oder wird zuletzt geladen und zuerst ausgeladen. Zweitens die Papiermappe mit Mietverträgen, Übergabeprotokoll, Ausweis, Wohnungsgeberbestätigung und den Schlüsseln.

Kühlschrank und Gefriertruhe werden am Vortag abgetaut und trockengelegt, sonst steht am Umzugstag Wasser im Wagen. Waschmaschinen bekommen ihre Transportsicherung. Wer sie nicht mehr hat, sagt uns das vorher, dann fahren wir die Maschine anders.

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Der Tag selbst, in vier Phasen

Ein Umzugstag hat einen sehr gleichmäßigen Rhythmus, wenn er gut vorbereitet ist. Er zerfällt in vier Abschnitte, und in jedem arbeitet die Mannschaft anders.

In der ersten Phase, meist eine knappe Stunde, geht das Team einmal durch die ganze Wohnung. Es wird abgesprochen, was mitkommt und was nicht, empfindliche Stücke werden markiert, Treppenhaus und Böden werden geschützt, das Fahrzeug wird gestellt. Wer hier mitläuft, spart sich später zwanzig Rückfragen.

Die zweite Phase ist die lange: verpacken, was noch offen ist, zerlegen, was zerlegt werden muss, und tragen. Hier entscheidet sich, ob die Schätzung gestimmt hat. Wir laden nach Gewicht und nicht nach Zimmern, dazu unten mehr.

Die dritte Phase ist die Fahrt. Innerhalb des Bezirks sind das selten mehr als zwanzig Minuten, und sie ist die einzige Pause des Tages. Bei zwei Fahrten wird die zweite meist deutlich schneller, weil dann nur noch Sperriges übrig ist.

Die vierte Phase ist das Entladen und Aufstellen. Kartons gehen in das Zimmer, das darauf steht, Möbel werden dort aufgebaut, wo sie stehen sollen. Am Ende gehen wir mit Ihnen noch einmal durch die alte Wohnung und durch die neue.

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Warum nicht nach Zimmern geladen wird, sondern nach Gewicht

Viele erwarten, dass zuerst die Küche ausgeräumt wird, dann das Wohnzimmer, dann das Schlafzimmer. Für den Wagen wäre das die schlechteste Reihenfolge. Ein Umzugswagen wird von unten nach oben und von schwer nach leicht beladen, sonst rutscht die Ladung auf der Fahrt und Kartons werden gequetscht.

Praktisch heißt das: Schränke, Waschmaschine und Kisten mit Büchern gehen zuerst hinein, Polstermöbel und leichte Kartons zuletzt. Für Sie sieht es dann so aus, als würde durcheinander gearbeitet, tatsächlich folgt es einer festen Regel.

Daraus ergibt sich auch, warum die Beschriftung der Kartons für das Ziel wichtiger ist als für den Start. Schreiben Sie das Zimmer der neuen Wohnung darauf, nicht das der alten. Ein Karton mit der Aufschrift Küche wandert am Ziel in die Küche, ein Karton mit der Aufschrift Kammer landet dort, wo es früher eine Kammer gab und heute keine mehr gibt.

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Die Übergabe der alten Wohnung

Hier geht mehr Geld verloren als bei jeder Preisverhandlung, und zwar an der Kaution. Die Übergabe ist ein eigener Termin mit eigener Vorbereitung, und sie gehört nicht zwischen zwei Tragegänge.

Notieren Sie die Zählerstände für Strom, Gas, Wasser und Wärme, jeweils mit Zählernummer, Datum und einem Foto. Dieselben Werte nehmen Sie in der neuen Wohnung auf. Das ist die einzige Absicherung gegen eine Abrechnung, die den Verbrauch des Vormieters enthält.

Das Übergabeprotokoll wird zu zweit ausgefüllt und von beiden unterschrieben. Jeder Mangel gehört hinein, auch der, den der Vermieter für unwichtig hält. Zählen Sie die Schlüssel und lassen Sie sich die Zahl bestätigen, einschließlich Keller-, Brief- und Hausschlüssel.

Besenrein heißt gefegt und leer, nicht geputzt. Was tatsächlich geschuldet ist, steht im Mietvertrag, und die Auslegung dazu hat sich in den letzten Jahren zugunsten der Mieter entwickelt. Wenn Sie Räumen und Umzug bei uns zusammen beauftragen, ist die Wohnung am Ende des Tages leer, und der Übergabetermin am nächsten Morgen ist eine Formsache.

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Was am Abend fertig sein muss, und was warten darf

Niemand richtet eine Wohnung an einem Tag ein, und der Versuch macht den Tag danach kaputt. Fertig sein sollten drei Dinge: die Betten stehen und sind bezogen, die Küche hat Wasser und Strom, und das Bad ist benutzbar. Alles andere darf in Kartons bleiben.

Wir bauen deshalb die Betten zuerst auf, nicht zuletzt. Das kostet in der vierten Phase zwanzig Minuten und entscheidet darüber, wie der Abend endet. Auch der Fernseher darf warten, das Bett nicht.

Wenn eine Küche gelöst und neu gesetzt wird, planen Sie den Anschluss durch den Fachbetrieb für den Folgetag ein. Wir setzen die Möbel, Strom und Wasser sind Sache des Handwerks, und das lässt sich am Umzugstag selten zuverlässig terminieren.

Wenn danach noch etwas offen ist, melden Sie sich. Das Büro ist Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr erreichbar, und über das Formular erreichen Sie uns unabhängig davon.

Der Tag in vier Phasen

Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr erreichbar. Der Festpreis steht nach der kostenlosen Besichtigung.

PhaseAnteil am TagWas in dieser Zeit passiert
Rundgang und Vorbereitungrund eine StundeAbsprache, Schutz für Treppenhaus und Böden, Fahrzeug stellen
Packen, Zerlegen, Tragendie Hälfte des Tagesder eigentliche Aufwand, hier zeigt sich die Schätzung
Fahrtim Bezirk meist unter einer halben Stundedie einzige Pause, bei zwei Fahrten wiederholt sie sich
Entladen und Aufbauengut ein DrittelKartons nach Zimmern, Betten zuerst, Rundgang zum Schluss

Die Anteile gelten für einen Wohnungsumzug innerhalb des Bezirks. Bei einem Haus mit Keller und Dachboden verschiebt sich der Schwerpunkt deutlich in die zweite Phase.

Fragen zum Ablauf, kurz vor dem Termin

Muss ich am Umzugstag anwesend sein?

Zumindest am Anfang und am Ende. Beim Rundgang wird festgelegt, was mitkommt, und beim Schlussrundgang wird abgenommen. Dazwischen können Sie weg, wenn jemand erreichbar ist. Was nicht funktioniert, ist ein Umzug ganz ohne Ansprechpartner.

Wie lange dauert ein Umzug mit zwei Zimmern?

In der Regel ein halber bis ein ganzer Arbeitstag, je nach Etage und Tragweg. Der zweite Stock ohne Aufzug kostet gegenüber dem Erdgeschoss ungefähr eine bis zwei Stunden zusätzlich. Genau deshalb fragen wir bei der Anfrage nach der Etage und nicht nur nach der Zimmerzahl.

Was passiert, wenn etwas beschädigt wird?

Es wird am selben Tag im Protokoll festgehalten, mit Foto, und wir melden es. Wir sind für Transportschäden versichert. Was wir nicht abdecken, sind Stücke, die von Ihnen selbst getragen wurden, und Möbel, die durch das Zerlegen zerbrechen, weil sie vor Ort verleimt waren.

Können Sie an einem Samstag umziehen?

Nein. Wir arbeiten Montag bis Freitag, 09:00 bis 17:00 Uhr und machen daraus kein Versprechen, das wir nicht halten können. Termine am Monatsanfang und Monatsende sind entsprechend früh vergeben, und wer flexibel ist, bekommt schneller einen Platz.

Wer räumt den Sperrmüll weg, der übrig bleibt?

Wir, wenn Sie es beauftragen. Der Posten heißt Räumen, je Kubikmeter und kostet ab 39 €, am ende besenrein. Im selben Termin ist das deutlich günstiger als eine zweite Anfahrt, und die Wohnung ist am Abend leer.

Was mache ich mit Haustieren und kleinen Kindern?

Beide sollten an diesem Tag woanders sein. Die Wohnungstür steht stundenlang offen, im Treppenhaus wird getragen, und niemand achtet auf eine Katze. Wenn das nicht geht, sagen Sie es vorher, dann bleibt ein Raum bis zuletzt geschlossen.

Wann wird bezahlt?

Nach dem Umzug, wenn beide Rundgänge gemacht sind und Sie einverstanden sind. Eine Anzahlung verlangen wir bei Privatumzügen nicht. Was vorher feststeht, ist die Zahl, und die steht schriftlich im Angebot.